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Marken und eingetragene Zeichnungen

Die Verletzung eines Firmenpatents (Patentverletzung) kann zu schweren zivilrechtlichen und in seltenen Fällen auch strafrechtlichen Sanktionen führen.

Patentinhaber können zivilrechtliche Schritte einleiten, um Patentverletzungen zu unterbinden, finanzielle Verluste auszugleichen oder die verletzenden Produkte zu vernichten.

Wichtigste zivilrechtliche Strafen und Rechtsbehelfe

Stellt ein Gericht fest, dass ein Unternehmen ein Patent verletzt hat, sind folgende Rechtsbehelfe üblich: Unterlassungsverfügungen: Eine gerichtliche Anordnung, die das Unternehmen zwingt, die Herstellung, Verwendung oder den Verkauf des patentverletzenden Produkts oder Verfahrens unverzüglich einzustellen.

Schadensersatz: Der Verletzer muss dem Patentinhaber den entstandenen Schaden ersetzen, der sich aus den entgangenen Umsätzen oder einer angemessenen Lizenzgebühr berechnen lässt.

Gewinnabschöpfung: Anstelle von Schadensersatz kann das Gericht den Rechtsverletzer zur Herausgabe aller aus der rechtsverletzenden Tätigkeit erzielten Gewinne verpflichten.

Vernichtung der Waren: Gerichte können die Herausgabe oder Vernichtung aller rechtsverletzenden Produkte und der zu deren Herstellung verwendeten Materialien anordnen.

Rechtskosten: Unterlegene Beklagte werden in der Regel dazu verurteilt, einen erheblichen Teil der Rechtskosten des Patentinhabers zu tragen.

Veröffentlichung: Das Gericht kann den Rechtsverletzer anweisen, auf eigene Kosten eine Bekanntmachung des Urteils zu veröffentlichen.

Strafrechtliche Konsequenzen

Während Patentverletzungen in erster Linie eine zivilrechtliche Angelegenheit sind, können vorsätzliche und groß angelegte Patentverletzungen (wie die Herstellung von Fälschungen) in einigen Rechtsordnungen zu strafrechtlichen Sanktionen führen.

In Großbritannien können Verstöße gegen geistiges Eigentum mit Geldstrafen von bis zu 50,000 £ und Freiheitsstrafen von bis zu 10 Jahren geahndet werden. In den USA kann eine vorsätzliche Rechtsverletzung zu einer Verdreifachung des Schadensersatzes führen.

Patentanmeldung Nr.

2611787.9

Abgabedatum

20. Mai 2026

Prioritätsanspruch

GB2519166.9 eingereicht am 14. November 2025

Antragsteller

EZ Gewinne Ltd

Inventor

Clinton James Butcher

Titel

Badekappen

Elektronische Einreichungsbestätigung

Elektronische Einreichungsbestätigung